Endlich wieder tanzen – Annettes Erfolgsgeschichte!

Titelbild_Endlich wieder tanzen

Endlich wieder tanzen – Annettes Erfolgsgeschichte mit YOGA bei ARTHROSE!

Heute möchte ich dir von Annette berichten, einer meiner ersten Kursteilnehmerinnen. Sie weiß, wie es ist, wenn Schmerzen und Einschränkungen die Lebensqualität plötzlich massiv reduzieren. Mit YOGA bei ARTHROSE konnte sie sich wieder davon befreien und ich bin superstolz und glücklich über diese Entwicklung. Annette hat sich im Frühjahr 2025 von mir befragen lassen und auf dem Interview fußt dieser Blog-Artikel.

Vielleicht findest du dich ein Stück weit in ihrer Geschichte wieder. Dann lass dich motivieren: Auch wenn es im Moment vielleicht anders aussieht – mit den richtigen Impulsen, dem passenden Training und etwas Ausdauer ist oft viel mehr möglich, als du denkst!

1.  Wenn tanzen plötzlich schmerzt!

Tanzen – das ist für Annette pure Lebensfreude. Musik fühlen, sich im Rhythmus bewegen, Teil einer Gruppe sein. Anders als viele andere hat sie nicht schon als Kind damit angefangen, sondern sich erst mit Anfang vierzig ganz bewusst für Modern Dance entschieden – und jede Stunde seitdem genossen.

Im Alltag lebt Annette mit ihrem Mann, zwei Teenager-Kindern und einer Katze in Potsdam. Sie ist heute Mitte fünfzig, selbstständig im Medienbereich, steht mitten im Leben – und liebt ihr Tanztraining als wertvolle Auszeit nur für sich.

Doch dann passiert es schleichend: Das Treppensteigen wird unsicher, tiefe Bewegungen in den Knien schmerzen. Im Training merkt sie, dass sie nicht mehr so tief runterkommt wie früher. Die typischen Sequenzen im Modern Dance – auf den Knien sitzen, fließend aufstehen – werden zur Qual.

Das kannte ich nicht von mir. Plötzlich musste ich Bewegungen auslassen. Besonders unangenehm: Viele in der Gruppe sind deutlich jünger, bewegen sich mühelos – und sie selbst kommt kaum hinterher. Als ihre Lehrerin ihr bei einer Aufführung einen einfacheren Part gibt, ist sie geschockt. Die Angst wächst: Kann ich bald überhaupt noch mittanzen?

2.  Auf der Suche nach einer Lösung – Annettes Start bei YOGA bei ARTHROSE

Als Annette zu mir ins Gruppenprogramm YOGA bei ARTHROSE kam, war sie fest entschlossen, etwas zu verändern. Gleich zu Beginn frage ich meine Teilnehmerinnen immer nach ihrem persönlichen Ziel. Denn sich so ein Ziel-Szenario ganz konkret vorzustellen – es mit allen Sinnen und Emotionen auszumalen und innerlich in diese Situation hineinzuschlüpfen – motiviert enorm. Für Annette war sofort klar: Ich will wieder tanzen. Mit allen Bewegungen. Ohne Schmerzen.

Sie erzählte mir, dass sie zuvor schon Physiotherapie ausprobiert hatte – mit guten Übungen, die sich nur leider außerhalb der Physio-Termine kaum wiederholt hat. Das Dranbleiben fiel ihr schwer, der Alltag mit Familie, Beruf und Haushalt hatte immer Vorrang.

Was sie an meinem Programm sofort ansprach, war die Kombination aus gezielten neuromuskulären und kräftigenden Übungen, Yoga zur Entspannung und dem klaren Plan, Schritt für Schritt voranzugehen. Sie wollte nicht nur kurzfristig Erleichterung, sondern eine echte, nachhaltige Veränderung.

Ich erinnere mich noch gut: Wir starteten gemeinsam vorsichtig in Level 2, um die Gelenke nicht zu überlasten und Vertrauen in die Bewegungen aufzubauen. Schon damals merkte ich, wie entschlossen Annette war.  

Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnte: Schon nach wenigen Wochen würde sich nicht nur ihr Körper spürbar verändern, sondern auch ihr Blick auf das, was für sie möglich ist.

3.  Das therapeutische Training wirkt – erste Fortschritte nach einem Monat

Wir starteten, wie geplant, in Level 2. Sie lernte die Übungen, achtete auf die Ausrichtung ihrer Gelenke und passte das Tempo an, wenn die Knie sensibel reagierten. Nach und nach merkte sie: Die Bewegungen fallen leichter, die Kraft kommt zurück, und die Unsicherheit in den Knien wird weniger.

Nach weniger als einem Monat war der Fortschritt deutlich: Sie konnte in Level 3 wechseln, kurze Zeit später sogar in Level 4. Diese Entwicklung war nicht nur körperlich ein Erfolg, sondern auch mental ein riesiger Motivationsschub. Annette spürte: Es geht wieder! Mein Ziel ist in greifbarer Nähe.

Das Programm ging nach 12 Wochen zu Ende. Annette war noch nicht völlig schmerzfrei, aber durch die deutliche Verbesserung hoch motiviert, die Übungen fortzusetzen. Sie entwickelte eine eigene reduzierte Routine aus Übungen, mit denen sie ihre Knie für ihren Alltag und vor allem für das Tanzen weiter trainierte.

Besonders gefreut hat mich, dass sie immer wieder erzählte, wie gut ihr auch die Yogaeinheiten taten. Sie halfen ihr, Stress loszulassen und den Kopf freizubekommen – etwas, das im Alltag mit Familie, Beruf und all den kleinen und großen To-dos oft zu kurz kommt. So wuchs ihre Bewegungsfreude Schritt für Schritt zurück – und mit ihr das Vertrauen in den eigenen Körper.

4. Online statt Präsenz – und warum es für Annette perfekt war

Ich weiß, dass viele am Anfang skeptisch sind, wenn sie hören, dass YOGA bei ARTHROSE komplett online stattfindet. Auch Annette hatte diesen Gedanken: Wie soll das gehen? Du musst mich doch korrigieren können. Doch schon nach den ersten Terminen war klar – es funktioniert.

Ich konnte ihre Bewegungen über die Kamera gut sehen, gezielt Hinweise geben und bei Bedarf sofort korrigieren. Außerdem erhielt sie immer wieder Ansagen, um selbst zu spüren und von innen heraus zu korrigieren. Für Annette war das ein echter Aha-Moment: Sie merkte, dass sie auch online persönliche Betreuung bekommt – und das ohne lange Anfahrtswege. Keine Hektik, kein Termin-Stress durch Hin- und Rückfahrt. Stattdessen konnte sie direkt nach dem Kurs entspannt in den Abend starten.

Ein weiterer Vorteil für sie war die Flexibilität. Wenn ein Live-Termin einmal nicht passte – etwa wegen eines Elternabends oder anderer Verpflichtungen – nutzte sie die Aufzeichnungen aus unserem Community-Bereich. So blieb sie konsequent im Training, egal, was der Alltag gerade forderte.

Für Annette war schnell klar: Online ist keine ungeliebte Notlösung, sondern in ihrem Fall die ideale Lösung. Sie konnte in ihrem eigenen Tempo arbeiten, hatte dennoch meine Unterstützung und erlebte die Gruppendynamik – all das, ohne ihre gewohnte Umgebung zu verlassen.

Und auch mich machen die Möglichkeiten des Online-Kurses glücklich. Denn eine so intensive Betreuung mit mehreren Terminen pro Woche einer Teilnehmerin in Potsdam wäre aus Köln heraus nie möglich gewesen.


6. Mehr als Bewegung – Veränderungen im Lebensstil

Im Laufe des Programms merkte Annette, dass sie nicht nur durch die Übungen profitiert, sondern auch an anderen Stellschrauben drehen kann. Wir sprachen über die Wirkung einer entzündungshemmenden Ernährung. Da war ich Feuer und Flamme! 😊

Und obwohl eine Ernährungsumstellung im Familienalltag alles andere als einfach ist, stellte sie vieles Schritt für Schritt um: Sie kochte mehr mit gesunden Fetten, nutze vermehrt spezielle Gewürze, ergänzte ihre Mahlzeiten mit Omega-3-Öl, probierte zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern neue Rezepte mit Hülsenfrüchten, Roter Bete und viel Gemüse. Fleisch gab es seltener.

Auch die Themen Stresslinderung und Regeneration wurden ihr wichtiger. Natürlich wusste sie schon vorher, dass es Zusammenhänge zwischen Stress und körperlichen Beschwerden gibt. Aber das ganz konkret für sich selbst zu erkennen, war ein wichtiger Schritt. Und, frage ich sie im Interview, welche von den vielen Atem-, Meditations- und Entspannungsübungen aus dem Programm gefallen dir besonders gut? Da muss sie lachen: Shavasana natürlich. Und ich nehme mir häufiger Zeit, mal eine Minute tief zu atmen. Es ist so einfach und hilft immer!

Diese Veränderungen passierten nicht von heute auf morgen. Annette hat für sich aus den verschiedenen Modulen von YOGA bei ARTHROSE einen Weg gefunden, der alltagstauglich ist und sich gut anfühlt.

Das Schöne daran: Sie hat nicht nur ihre Beweglichkeit zurückgewonnen, sondern auch ein neues Bewusstsein für ihren Körper entwickelt. Bewegung, Entspannung, Ernährung – all das greift für sie jetzt ineinander. Ein Fundament, das sie auch über das Programm hinaus trägt und ihr hilft, dranzubleiben.

7. Ich denke einfach gar nicht mehr an meine Knie. – Besser geht’s nicht!   

Wenn ich heute an Annettes Weg denke, freue ich mich besonders darüber, wie viel sich für sie verändert hat. Sie kann wieder alle Bewegungen beim Tanzen mitmachen, Treppensteigen ist kein Problem mehr, und sie weiß, wie sie ihre Gelenke gezielt stärken und entlasten kann.

Das vielleicht Wichtigste: Sie hat ihre Lebensfreude zurück. Tanzen bedeutet für sie nicht mehr Schmerz und Vorsicht, sondern wieder Leichtigkeit und Spaß. Gleichzeitig hat sie Routinen entwickelt – sei es bei den Übungen oder in der Ernährung –, die ihr langfristig helfen werden.

Und dann sagte Annette noch etwas, was mich sehr berührt und für Gänsehaut sorgt: Gaby, ich denke einfach gar nicht mehr an meine Knie. Das ist genau das, was ich allen meinen Teilnehmerinnen wünsche! In der Gelenkchirurgie gibt es den „Forgotten joint score“, also die Statistik darüber, viele Patienten nach einer gelenkersetzenden OP nicht mehr an das operierte Gelenk denken müssen. Toll, wenn wir dieses höchste Behandlungsziel auch konservativ erzielen. Es ist das beste Zeichen dafür, wie sehr sich die Situation gebessert hat.

Annettes Geschichte zeigt sehr deutlich: Auch wenn Schmerzen und Einschränkungen zunächst wie eine feste Grenze wirken, ist in Wirklichkeit oft mehr möglich, als man denkt. Mit einem klaren Ziel, der richtigen Anleitung und etwas Geduld kann man Schritt für Schritt dorthin zurückfinden, wo man sich wohlfühlt – körperlich wie mental.

Über mich

Ich bin Gaby Beckmann und arbeite als Yogalehrerin, Heilpraktikerin und Schmerztherapeutin. Ich unterstütze dich auf dem ganzheitlichen Weg zu mehr Bewegungsfreude!

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